Starke Nerven in Stresszeiten
Die Nerven liegen blank, die Stimmung lässt zu wünschen übrig, alles scheint zu viel zu sein, innere Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen belasten den Alltag?
Stress erscheint immer dann auf der Bühne, wenn etwas nicht nach gewohntem Schema läuft, die Alltagsroutine stört und ein Ungleichgewicht zwischen den täglichen Anforderungen und eigenen Bedürfnissen entsteht. Heutzutage ist das ständige Hetzen ein Statussymbol und Multi-Tasking, sowie ständige Erreichbarkeit eine geschätzte Fähigkeit. Der Preis dafür ist hoch. Innere Unruhe, Unzufriedenheit und Zukunftsängste -kurz gesagt einfach Stress!
In anspruchsvollen Zeiten gilt es in besonderem Maße, sich bewusst mental und körperlich gut zu versorgen, die eigenen individuellen Stressmuster zu erkennen und für Stabilität sowie Ausgleich in unruhigen Zeiten zu sorgen.
„Wir haben immer die Wahl zwischen einem bewussten erfüllten und einem gestressten oft frustrierenden Leben“ (Eckart Tolle)
Was ist eigentlich Stress?
Unter Stress (englisch: Anspannung, Druck) versteht man wissenschaftlich betrachtet die körperliche und psychische Reaktion auf äußere Reize oder Einflüsse.
Guter Stress, schlechter Stress – Weil jeder Mensch anders ist
Stress kann positiv oder negativ sein. Auch wenn Stress für die meisten Menschen einen negativen Beigeschmack hat, Stress kennt nicht nur schlechte Zeiten. Negativer Stress, auch als „Distress“ bezeichnet, wird als Belastung oder Druck empfunden. Im Gegensatz dazu, die positive Form des Stress, der „Eustress“, wie beispielsweise die Aufregung vor einem freudigen, tollen Ereignis. Eustress ist eine positive Form des Stresses, kann förmlich Flügel verleihen und zu ungeahnten Leistungen und Energien befähigen.
Ob und wie sehr eine Situation stresst, ist davon abhängig, wie sie von der betroffenen Person bewertet wird, gesteuert von persönlichen guten oder schlechten Erfahrungen, sowie den eigenen Ansprüchen. Jeder Mensch hat so seine ganz persönlichen Stressverstärker oder Stressberuhiger.
Stress ist nicht nur ein Gefühl

Egal ob positiv oder negativ, Stress ist immer mit einer körperlichen Reaktion verbunden. In Sekundenschnelle mobilisiert der Körper Energiereserven für außergewöhnliche Leistungen. Stress als Zustand der Alarmbereitschaft war in unserer Vorzeit ein lebenswichtiger Vorgang, denn er versetzte den Menschen in kürzester Zeit in die Lage zu Flucht oder Angriff. Die sofortige Stressreaktion versetzt den Menschen in Handlungsbereitschaft, macht leistungs- und reaktionsfähig und befähigt sich in Stresssituationen schnell der aktuellen Situation anzupassen und sie zu bewältigen.
Danach ebbt die körperliche Stressreaktion ab und Psyche und Körper können sich erholen. Vorübergehender Stress beeinträchtigt das Wohlbefinden nicht, wo hingegen Dauerstress negative gesundheitliche Folgen haben kann.
Dauerstress stresst die Gesundheit
Chronischer Stress zieht die Stecker – Burn out
Steht der Köper dauerhaft unter Strom, kann die Gesundheit durch die dauerhaft vorhandenen Stresshormone (Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin) und Übererregung des Nervensystems Schaden nehmen.
Häufig trifft das Burn-out Syndrom Menschen, die in helfenden Berufen arbeiten und diejenigen, die besonders pflichtbewusst sind und selten „Nein“ sagen, sich wenig bis gar keine Ruhe gönnen. Aber auch die Art und Weise, wie man stressige Situationen wahrnimmt und verarbeitet, wie man mit Enttäuschungen umgeht, ist ein Faktor dafür, ob sich Stress zu einem Burn-out auswachsen kann. Unsere innere Einstellung, Gedanken, Gefühle, unbewusste Erfahrungen und Bewertungen – sie können stressverstärkend oder stressmindernd wirken.
Magnesium, Vitamin B und Co. -Stresspuffer für den Körper
In Stresszeiten lebt der Organismus im Ausnahmezustand und aktiviert alle Energiereserven. Der Organismus begegnet dem erhöhten stressbedingten Energiebedarf, indem er vermehrt lebenswichtige körpereigene Substanz, wie z.B. Nähr- und Mikronährstoffe, Muskulatur und Knochensubstanz abbaut. Seine Energievorräte werden förmlich geplündert.
Stressmineralstoff Magnesium
Der Stressmineralstoff Magnesium aktiviert mehr als 300 Enzyme und steuert damit lebenswichtige Stoffwechselvorgänge. Es reguliert die die Reizübertragung von Nerven und Muskeln und sorgt neben einem funktionierenden Muskelapparat auch für „ starke Nerven“.
Gestresste Menschen verbrauchen wegen der aktiven Stresshormone und deren Einfluss auf den Organismus mehr Magnesium. Sind Sie unterversorgt, werden sie stressanfälliger- ein echter Teufelskreis! Der tägliche Bedarf an Magnesium liegt bei 300 – 400 mg reinem Magnesium. Welche Magnesium-Verbindung am besten geeignet ist, hängt von der individuellen Situation und Verträglichkeit ab. In der Natur kommt Magnesium hauptsächlich in anorganischer Form vor. Magnesiumoxid wird möglicherweise besser im Körper gespeichert, während eine organisches Magnesiumcitrat schneller vom Körper aufgenommen wird.
Vitamin B-Komplex – Starke Nerven in stressigen Zeiten
Eine wahre Nervennahrung ist der Vitamin B Komplex. Die B- Vitamine, besonders Vitamin B1, B6 und B12 sind sowohl an der Nervenfunktion, an der Nervenregeneration, als auch dem Nervenwachstum beteiligt und erhöhen die nervliche Belastbarkeit. Gleichzeitig unterstützt es merklich das Stressniveau, stressbedingte Konzentrationsstörungen, stressbedingte Angstzustände und Stimmungstiefs. Es empfiehlt sich eine Vitamin B-Kur von 12 Wochen.
Vitamin D in Stresszeiten?
Auch eine Extraportion an Vitamin D hilft leistungsfähig, abwehrstark und stressresistent zu bleiben. Vitamin D beeinflusst die Stimmung ebenso wie die Stressresistenz.
Was tun in Stress Zeiten -Tipps gegen Stress
- Schauen Sie auf Sie Ihre Gedanken- und Gefühlswelt, die Ihre Lebenseinstellung und Ihre Tagesaktivitäten bestimmen:
- Fragen Sie sich: Was ärgert mich?
- Was frustriert mich? Worüber freue ich mich? Was ist mir persönlich wichtig?
- Sprechen Sie mit anderen Menschen über Ihre eigene Einschätzung Ihrer Aufgaben und/oder Lebenssituation und tauschen Sie sich darüber aus, wie andere in ähnlichen Situationen agieren oder vergleichbare Aufgaben bewältigen.
- Verlangen Sie von sich selbst nicht, immer alles „im Griff“ haben zu müssen, denn niemand kann immer perfekt sein.
- Versuchen Sie, nicht zu bewerten und zu urteilen.
- Nehmen Sie das Tun um sich herum zunächst nur einmal zur Kenntnis.
- Lassen Sie zu, dass andere Menschen anders fühlen, denken und entscheiden als Sie und bleiben Sie bei sich.
- Perfektionismus muss nicht sein: Gut genug ist genug!
- Lassen Sie das Leben und das, was Sie tun, gut genug sein, anstatt immer perfekt sein zu müssen.
- Entspannen Sie regelmäßig.
- Bewegung an der frischen Luft, Musik hören, sich einen Film anschauen, Sport treiben und gezielte Entspannungsübungen helfen, die Energiespeicher wieder aufzufüllen.

Von keinem Menschen wird erwartet, immer glücklich und entspannt zu sein. Auch nachdenkliche, stille , unruhige, stressige, vielleicht traurige Momente gehören in ein erfülltes Leben. Jeder Mensch geht mit Stressfaktoren anders um und klassische Stressfaktoren können ganz unterschiedlich wahrgenommen werden.
Was für den Einen Stress pur, kann für den anderen Spaß und Herausforderung sein, was immer abhängig von der ganz persönlichen Bewertung sein wird. Ebenso ist die Art und Weise, wie der Einzelne auf Stressauslöser reagiert individuell unterschiedlich. Für jeden Einzelnen darf es den eigenen Weg durch stressige Zeiten geben, gesteuert durch eigene Werte, Vorlieben, Entspannungseinheiten und Stärken im positiven Sinne. Das ist die Zauberformel der Stressbewältigung.
Und wie immer gilt : Die Dosis macht das Gift!
Von keinem Menschen wird erwartet, immer glücklich und entspannt zu sein. Auch nachdenkliche, stille , unruhige, stressige, vielleicht traurige Momente gehören in ein erfülltes Leben. Jeder Mensch geht mit Stressfaktoren anders um und klassische Stressfaktoren können ganz unterschiedlich wahrgenommen werden.
Was für den Einen Stress pur, kann für den anderen Spaß und Herausforderung sein, was immer abhängig von der ganz persönlichen Bewertung sein wird. Ebenso ist die Art und Weise, wie der Einzelne auf Stressauslöser reagiert individuell unterschiedlich. Für jeden Einzelnen darf es den eigenen Weg durch stressige Zeiten geben, gesteuert durch eigene Werte, Vorlieben, Entspannungseinheiten und Stärken im positiven Sinne. Das ist die Zauberformel der Stressbewältigung.
Stressfaktor Gedankenspirale
Jeder Mensch erlebt nicht nur Positives in seinem Leben. Nicht die negativen Erlebnisse sind das Problem, sondern das, was gedanklich daraus gemacht wird. Die große Kunst ist es jedoch, Probleme nicht ständig im Kopf kreisen zu lassen, ihnen keine Macht über das Leben einzuräumen, die die Konzentration, Lebensfreude und Aktivität lähmt. Negative Empfindungen setzen unseren Körper unter Druck, stressen und belasten uns.
Nachgewiesenermaßen beeinflusst unsere innere Haltung unsere Gedanken, unsere Wertung, wie wir uns fühlen, was wir entscheiden und wie wir anderen begegnen. Menschen, die in herausfordernden Lebenssituationen nach Lösungen suchen, ist geholfen selbstbestimmt und aktiv nicht das Warum zu verfolgen, sondern sich zu fragen, was verändert werden kann. Auch hilft der Blick auf die frohen hellen Momente im Leben, verknüpft mit positiven Gefühlen wie Glück, Erfolg, oder Wärme, die uns Wohlgefühl vermitteln. Gute Erfahrungen helfen dabei, in eine neue Richtung zu denken.
In Ihrer mea® Apotheke finden Sie Beratung und Tipps, damit Sie gut und stabil durch anspruchsvolle Zeiten kommen. Und denken Sie daran: Permanenter Stress, ohne ausreichende Erholungsphase, ist langfristig gefährlich für Sie und Ihre Gesundheit – ganz abgesehen vom Lebensgefühl.



